Als Berater oder als Coach selbstständig machen: 5 Tipps zu Selbstdisziplin und Motivation als Schlüssel zum Erfolg

Wer sich als Berater oder als Coach selbstständig machen möchte wird oft von vielen angestellten Zeitgenossen beneidet. Diese sehen allzu oft nur die damit verbundene Freiheit und Selbstbestimmung oder die verbesserten Verdienstmöglichkeiten. In Wirklichkeit hat das Unternehmertum aber auch durchaus seine Schattenseiten. Dies trifft insbesondere auf das hohe Maß an Disziplin zu, das man als sein eigener Chef Tag für Tag aufbringen muss.

Selbstdisziplin und Motivation sind erlernbar

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein hohes Maß an Selbstdisziplin erforderlich ist, wenn man sich als Berater oder als Coach selbstständig machen möchte. Das liegt vor allem daran, dass kein Vorgesetzter sagt, was er erwartet und was als nächstes zu tun ist. Außerdem gibt es auch keinen Chef, der Ihre Arbeit lobt oder auch einmal Kritik ausspricht, wenn das erforderlich ist. Besonders schwer haben es dabei Berater und Coaches, die von den eigenen vier Wänden aus tätig werden. Man schläft am Morgen vielleicht etwas länger, verbringt keine Zeit damit, Business-Kleidung anzulegen oder ins Büro zu fahren und kommt auf dem kurzen Weg ins Arbeitszimmer stattdessen an der gemütlichen Küche oder dem einladenden Liegestuhl auf der Sonnenterrasse vorbei.

Die Versuchung ist hier sehr groß, sich nicht sofort an den Schreibtisch zu begeben, sondern sich zunächst noch ein wenig von den Annehmlichkeiten des eigenen Domizils ablenken zu lassen. Ist man dann schließlich doch im Arbeitszimmer gelandet, dann gleicht man den Mangel an sozialen Kontakten mit Kollegen vielleicht erst einmal mit ein paar privaten Telefonaten aus oder schaut nach, was es Neues in den sozialen Netzwerken gibt. Inzwischen ist es Mittag geworden und die eigene Küche lädt daher nun zunächst zu einer leckeren Mahlzeit ein. Mit vollem Bauch begibt man sich danach vielleicht erst einmal für eine kurze Zeit aufs gemütliche Sofa, wo man sich dann vom Fernseher ablenken lässt, bis der eigentliche Arbeitstag vorbei ist.

Keine Frage: Was sich hier vielleicht auf den ersten Blick humorvoll und amüsant liest, ist in Wirklichkeit für viele, die sich als Berater oder als Coach selbstständig machen möchten, ein ganz alltägliches Problem. Man schafft es einfach nicht, sich aus eigener Kraft zu beruflichen Leistungen durchzuringen und weicht immer häufiger darauf aus, anstehende Aufgaben zu verschieben. Die Psychologen nennen dieses Phänomen Prokrastination (umgangssprachlich „Bummelei oder Aufschieberitis) und gehen davon aus, dass hiervon rund 40 Prozent aller Menschen mehr oder weniger stark betroffen sind. Vgl. hierzu insbesondere Tipp 5.

Wenn es Ihnen also ähnlich geht, dann ist das kein Grund, den Mut zu verlieren oder sich selber die Unfähigkeit zur beruflichen Selbständigkeit als Berater oder Coach zu attestieren. Die Disziplin und Motivation, die Ihnen fehlt, lässt sich nämlich erlernen und der folgende Abschnitt soll Ihnen genau dabei helfen.

 

Erfolgreich als Berater oder als Coach selbstständig machen:

5 Tipps zu Selbstdisziplin und Motivation als Schlüssel zum Erfolg

Das beste Gegenmittel gegen mangelnde Disziplin und Motivation ist die möglichst konsequente Organisation Ihres Arbeitstages und Arbeitsumfeldes. Sorgen Sie im ersten Schritt dafür, dass Sie nicht so leicht abgelenkt werden. Trennen Sie Arbeits- und Wohnbereich deutlich voneinander und sorgen Sie dafür, dass Ihr Arbeitszimmer nicht zu gemütlich eingerichtet ist. Gedämpftes Licht, sanfte Musik und gedeckte Farbtöne sind im Wohnzimmer eine gute Wahl. Das Arbeitszimmer sollte dagegen eher wie ein schlichtes Büro aussehen.

Tipp1: Motivation

Motivation kommt von Motiv. Bevor Sie also daran verzweifeln, dass Sie nicht die nötige Selbstdisziplin aufbringen können, sollten Sie darüber nachdenken, warum Sie einmal gesagt haben: Ja, ich will mich als Berater oder als Coach selbständig machen. Spüren Sie Ihre wichtigsten Motive auf und machen Sie sich ganz klar, in welcher Weise Sie davon profitieren, dass Sie nicht angestellt tätig sind. Wenn Sie merken, dass es Ihnen schwer fällt, die nötige Motivation aufzubringen, dann denken Sie darüber nach, wie Ihr Leben aussähe, wenn Sie auf Ihr eigenes Unternehmen verzichten müssten oder um es drastischer zu sagen, es in den Sand setzen.

Tipp 2: Ordnung schaffen

In jedem Fall sollten Sie Ihre innere Ordnung dadurch begünstigen, dass Sie äußere Ordnung halten. Sorgen Sie für einen aufgeräumten Schreibtisch und erlegen Sie sich ein bestimmtes Ritual auf, bevor Sie den Arbeitsplatz betreten. Stehen Sie beispielsweise immer zur selben Zeit auf, gönnen Sie sich ein gutes Frühstück und halten Sie einen konsequent pünktlichen Arbeitsbeginn ein. Räumen Sie Ihren Arbeitsplatz vor Feierabend auf, so dass Sie jeden Morgen an einem ordentlichen Schreibtisch Platz nehmen können.

Apropos Feierabend: Halten Sie sich ebenso konsequent an ein bestimmtes Arbeitsende. Setzen Sie sich eine feste Uhrzeit, die Sie nur dann überschreiten, wenn es zu außerplanmäßigen Belastungen kommt. Ihr normales Arbeitspensum sollten Sie zwischen dem regulären Beginn und Ende Ihrer Arbeitszeit erledigen.

Tipp 3: Setzen Sie sich Ziele

Wenn Sie sich als Berater oder als Coach selbstständige machen, habe Sie sicher ein bestimmtes Ziel vor Augen. Brechen Sie dieses Ziel auf kleiner Teilziele herunter und planen Sie jeden Abend ihr Ziel für den nächsten Tag. Freitags dann das Ziel für die Folgewoche und am Ende des Monats das Ziel für den nächsten Monat. Der höchste Berg wird auch nicht an einem Tag bestiegen sondern in kleinen Etappen.

Tipp 4: Aufschieberitis vermeiden

Vermeiden Sie es, wichtig Aufgaben zu verschieben. Wenn Sie feststellen, dass Sie eine Verpflichtung immer wieder auf den nächsten Tag verlegen, dann sollten Sie darüber nachdenken, warum Ihnen genau diese Aufgabe so schwer fällt. Oft liegt es daran, dass Ihnen nicht ganz klar ist, womit Sie beginnen sollen oder Sie die Verpflichtung nicht in ausreichend kleine Teilaufgaben geteilt haben. Nehmen Sie sich die unerledigte Aufgabe also in einer ruhigen Minute vor und strukturieren Sie so, dass Ihnen ihre Erledigung in den kommenden Tagen nicht sonderlich schwer fällt.

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Weitere Beiträge in der Serie:

  1. Als Coach oder Berater selbstständig machen: Unternehmertyp und Geschäftsmodell erstellen
  2. Erfolgreich als Coach durchstarten
  3. Ihr Elevator Pitch: 5 Tipps für ihre 60-Sekunden Präsentation
  4. Als Experte höhere Umsätze erzielen

 

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